Goalball wird ausschließlich von blinden oder sehbehinderten Sportlern gespielt. Es wurde 1946 erfunden, um Veteranen zu rehabilitieren, die während des Zweiten Weltkriegs ihr Augenlicht verloren hatten.
Die Spieler müssen jederzeit undurchsichtige Augenbinden tragen, um einen fairen Wettkampf zu gewährleisten. Alle internationalen Athleten müssen als blind im Sinne des Gesetzes gelten, d. h., sie haben weniger als 10 Prozent Sehkraft und sind als B3, B2 oder B1 – also als vollständig blind – eingestuft.
Die Mannschaften bestehen aus sechs Spielern, von denen jeweils drei gleichzeitig im Einsatz sind. Das Ziel des Spiels ist es, einen Ball an den Gegnern vorbei in deren Netz zu werfen, um Punkte zu erzielen. Die Spieler bewegen sich dabei häufig auf Händen und Knien, um ihr Tor zu verteidigen und gegen ihre Gegner zu punkten.
Ein Goalballfeld ist 18 Meter lang und neun Meter breit. An beiden Enden befinden sich Tore, die die gesamte neun Meter lange Torlinie abdecken. An den Markierungen auf dem Spielfeld ist eine Schnur befestigt, damit die Spieler die Linien ertasten und sich orientieren können.
Klassen / Kategorien
-
Männer
- Gruppe A